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Kinderbetreuung: Einigung über Steuererlass für Babysitterkurse

Ministerin Heinisch-Hosek und Staatssekretärin Marek haben letzte Details geklärt


Jugendliche Babysitter zwischen 16 und 21 Jahren müssen mindestens 16 Stunden an pädagogischer Ausbildung nachweisen können, damit Eltern die Kinderbetreuung dann von der Steuer absetzen können. Mit diesem Kompromiss zwischen Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) und Familienstaatssekretärin Christine Marek (ÖVP) herrscht seit Freitag Klarheit um den entsprechenden Erlass des Finanzministeriums. Dieser regelt, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit Mütter und Väter beim Steuerausgleich Kinderbetreuungskosten bis zu 2300 Euro rückwirkend ab Anfang 2009 geltend machen können.

 

Um die Ausbildungsdauer für Betreuungspersonen hatte es zuletzt noch Differenzen gegeben, weil die SPÖ auf längere Kurszeiten gepocht hat. Für Personen, die älter als 21 Jahre sind, genügt der Nachweis von acht Kursstunden. Dieser Nachweis kann für 2009 noch bis Dezember erbracht werden. Heinisch-Hosek steht nun zum Kompromiss: "Eine 16-jährige Babysitterin braucht mehr Ausbildung für die Betreuung von Kleinkindern als eine Oma." Für Marek entspricht die Einigung den "Lebensrealitäten".

 

Quelle: "Die Presse", Print-Ausgabe, 30.05.2009

 

BabysitterInnen-Ausbildung des Eltern-Kind-Zentrum Mödling

 

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